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Mei Stammwirtshaus

Haustisch

Mei Stammwirtshaus steht auf an Berg, glod neben aner Kirchn,

wann i do in die Nähe kumm, kann i den Wein scho riachn.

Meist sitz i nebn da Schank beim Tisch

und trink dabei a poar drei Misch.

 

Van schnopsen wüll i goar net redn,

do bin i sowieso daneben,

des is fia mi jo nur a Gscher,

do fliagn die Koartn hin und her,

sie tuan sie gegenseitig tadeln,

und olles nur wegn dei zwanzg Blattln.


Kachelofen

Der oani sog: Du Rinnaviech,

dabei mocht sölba er koan Stich.

Do follt dabei oft manch hortes Wort

und meistens nur wegn oaner Kort.

 

Die Wirtsleit san komode Leit,

va dei kannst olles hom.

A wennst amol zvül trunken host,

fürns hoam die übern Grobn.

 

Do brauchst vor d'Schanti di net firchtn,

und a koa Angst hobn um dein Schein.

Die Leni oder a der Erich,

dei führn di ollweil heim.


Haus und Kirche

An Herrn Hochwürden hom wir hier

Du - der hot für die Leit a Gspür.

Mit Baustoa hot er rumhausiert,

und dabei zwoa Kirchn renoviert.

I moa es kennt ihn do a jeder,

insan Pforra, den Flicker Peter.

 

Drum kehr ma ein durt immer wieder,

weil solche Leit die san net zwieda,

und wannst amol an Kummer host,

oft kimmbst durt hin, dann sogn ma Prost!

 

(c) Klaus - Aschau, Sept. 1994